Leckeres im Winter

Gesunde einheimische  Ernährung- auch wenn der Garten (scheinbar) leer ist?!

Nicht nur im Sommer, wenn der Garten und unsere regionalen Felder täglich frisches Gemüse liefern, sondern auch im Winter können – nein sollten – wir uns gesund ernähren:

mit Gemüse der Saison und mit einer Extraportion an Vitaminen- damit unsere Abwehrkräfte gegen den Ansturm der Erkältungsviren gewappnet sind. Knollen und Kohl(kraut), Äpfel, Früchte, Gewürze und Tees gehören zur gesunden Winterküche.
Regionale (Bio)Produkte versorgen uns mit notwendigen Vitalstoffen.

Zugegeben,  am 2.Weihnachtstag bei einem Waldspaziergang Pfifferlinge zu finden, ist doch eher ungewöhnlich. Mein anfängliches Erstaunen am 26.12.2011 wandelte sich in eine Sammelbegeisterung, die eine kleine Pfanne zusammen brachte. Dieses lag wohl an den tagelang anhaltenden milden Temperaturen um 10 Grad Celsius. Nun haben wir das (zum Glück!) nicht immer aber oft kann man im Winter auch noch ein paar Wildkräuter wie Vogelmiere, Kresse u.ä. finden, womit man den Salat oder die Kartoffeln garnieren kann.

Feldsalat hat Hochsaison im Winter und wächst noch bis richtig starker Frost einsetzt. Leicht mit Stroh abgedeckt übersteht er tiefe Temperaturen sehr gut.

Kohl ist nicht nur ein gängiges Wintergemüse in unseren Breiten, es ist auch in zahlreichen Variationen zu haben und zuzubereiten. So wäre der traditionelle Weißkohleintopf eine Variante neben dem Grünkohl: versuchen Sie’s  mal indisch angehaucht mit Curry, Rosinen und Mandeln!

Wirsing mit Zwiebeln angeschmort zu Maccaroni ist eine Pastavariation, die auch nicht jeden Tag auf den Tisch kommt. Spitzkohl kann man wunderbar mit einem leichten Dressing wie Salat anmachen.

Rosenkohl ist nicht Jedermanns Sache. Gekocht wohl gemerkt. Denn so manch einen mit Abneigung wurde in unserem Bekanntenkreis schon von der Rohvariante- kleingeschnippelt, Dressing und Äpfel- überzeugt- ein knackig-herzhaftes Vergnügen.

Blumenkohl ist lecker mit einer Butter-Semmelbrösel-Kruste, Kohlrabi roh oder gemischt mit Möhren in einer leichten Soße serviert und eine meiner Lieblings-Brokkolivariationen ist die mit Frischkäsesoße, getrockneten Tomaten und Madelsplittern.

Zu guter letzt sei das Sauerkraut natürlich noch erwähnt. Ob als normale Beilage, als frischer Salat mit Weintrauben und Nüssen oder als herzhafte Füllung eines Bratapfels- der Kreativität sind in der Küche keine Grenzen gesetzt. Probieren Sie mal was Neues!

Schwarzwurzeln werden in der  Zeit von Oktober  bis April geerntet. Der klebrige Milchsaft, welcher beim Putzen austritt, macht das Gemüse nicht sehr beliebt in der Zubereitung. Diese lohnt sich aber allemal, da der „Winterspargel“ einfach köstlich schmeckt und mit seinem Mix aus Mineralien und Vitaminen einfach eine natürliche Versorgung in der kargen Saison darstellt.

Topinambur, eine Süßkartoffelart wird auch in den Wintermonaten geerntet. Diese „kleine Sonnenblume“ gibt  im Sommer eine schöne Blumenzierde ab und im Winter ein tolles Gemüse. Ob roh mit Äpfeln geraspelt und mit Mandeln verfeinert als Salat oder gedünstet wie gebraten mit anderen Gemüsen zusammen. Eine tolle Abwechslung auf dem Speiseplan. Zudem ist die reich an Mineralien und besonders hervorzuheben ist der hohe Inulingehalt (wie die Schwarzwurzel auch). Dieser langkettige Zuckerstoff wird nicht aufgespalten und somit ist Topinambur eine hervorragende Pflanze für Diabetiker oder Abnehmwillige.  Bei manch einem führt Inulin allerdings verstärkt zu Blähungen.

Rüben sollten in jedem Falle auch noch erwähnt werden. Auch hier wartet eine Vielfalt auf Sie und Ihre Kochtöpfe.

Wenn die jeweiligen Gerichte dann noch mit Knoblauch, Zwiebeln oder (scharfen) Gewürzen wie Ingwer, Curcuma, Muskat u.a. angereichert werden sind sie dann noch besonders gesund, da diese Zutaten die Fähigkeit haben schädliche Bakterien, Viren und Pilze abzutöten.

Bei all den leckeren Gemüse nur die  ausreichende Vitaminzufuhr durch Obst noch sicher stellen, und schon kann Ihnen auch an Schmuddelwettertagen die Kälte mal den Buckel runter rutschen.

Verbenen Tee stärkt allgemein, Cistus Tee kommt durch die zellwandverstärkende Wirkung besonders dem Immunsystem zu Gute. Genauso eine frisch aufgebrühte Ingwerscheibe. Dieser Tee wärmt auch noch schön von innen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein paar Anreize bieten, sich mal wieder etwas genauer an der Gemüsetheke umzuschauen oder sogar mal wieder einen Wochenmarkt aufzusuchen.

Guten Appetit und bleiben Sie gesund!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen trotz Nässe und Kälte noch ein paar erholsame, gemütliche Stunden in der warmen Stube…

Dörte Schönfeld
www.akupunkturinhamburg.de

 

2016-11-15T23:06:02+00:00 Von |

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