Internationaler Inkontinenz-Tag – 30. Juni 2012

Es gibt 4 Arten der Inkontinenz: Harn-, Stuhl, Milch-Inkontinenz und Flatulenz.

Da die häufigste Form die Harn-Inkontinenz ist, werde ich im Folgenden hierauf genauer eingehen.

 

Definition

Unter Harn-Inkontinenz versteht man die Unfähigkeit Urin in der Harnblase zu speichern und selbst zu bestimmen/ zu kontrollieren, wann und wo er entleert wird.

 

Formen der Harn-Inkontinenz

Grundlegend gibt es folgende Formen der Harn-Inkontinenz:

  • Syndrom der überaktiven Blase (sensorische und motorische Inkontinenz)
  • Belastungs-Inkontinenz (Stress-Inkontinenz)
  • Überlauf-Inkontinenz
  • Reflex-Inkontinenz
  • Extra-urethale-Inkontinen

Nicht zu vergessen ist der psychische Aspekt beim Thema Inkontinenz.

 

Ursachenfindung

Folgende Ursachen für oben genannte Formen der Harninkontinenz kommen in Frage:

  • Entzündungen der unteren Harnwege (Harnblase, Harnröhre)
  • Erhöhter Bauchinnendruck durch Husten, Niesen, abrupte Körperbewegungen, Aufstehen, Hinsetzen, etc.
  • Schädigungen durch Operationen in diesem Bereich (v.a. nach Prostatektomie)
  • Erschlaffung/ Überdehnung der Haltebänder und des Beckenbodens
  • Diabetes mellitus/ Polyneuropathie
  • Prostata-Vergrößerung
  • Neurologische Erkrankungen
  • Querschnittslähmung

Es gilt demnach, wie bei jedem Symptom/ bei jeder Erkrankung, zu erkunden, wo der Ursprung des Problems liegt. Schädigungen durch Operationen, Querschnittslähmungen, sowie neurologische Erkrankungen stellen offensichtliche Ursachen dar, die für sich selbst sprechen.

Ist keiner dieser Faktoren Ursache der Inkontinenz, bieten sich weitere Untersuchungen an, wie z.B. die des Urins und des Blutes auf Entzündungswerte, sowie ein eventuelles bakterielles oder virales Geschehen, als auch auf Diabetes mellitus, Nierenfunktion, Stoffwechselbelastung, Mineralstoff- sowie Vitaminhaushalt, Prostatawerte u.v.m.

Ist die betroffene Person weiblich, so stellt sich zusätzlich die Frage nach Geburten, die ebenfalls eine Ursache einer erschlafften oder geschwächten Beckenbodenmuskulatur sein könnten. Usw. usf..

 

Vorsorge betreiben

Ich empfehle von meiner Seite einmal im Jahr, bzw. alle zwei Jahre ein großes Check-up des Blutes zu machen, um nicht nur Themen wie der Inkontinenz, sondern auch generellen Stoffwechselbelastungen frühzeitig auf den Grund zu gehen und für Ausgleich zu sorgen. So entzieht man vielerlei Beschwerden quasi die Basis sich weiter zu entwickeln zu Erkrankungen

 

Behandlungsmöglichkeiten

Behandlungsmöglichkeiten, vor allem aus der Alternativmedizin, bieten sich reichlich. Es kommt selbstverständlich darauf an, welche Ursache gefunden wurde. So kann bei Schwächungen der Beckenbodenmuskulatur z.B. Osteopathie eine mögliche Hilfe darstellen, bei Entzündungen wiederum kann die Pflanzenheilkunde das Mittel der Wahl sein, um auf natürliche, nebenwirkungsarme Art und Weise Linderung zu bringen. Dies sind nur zwei Beispiele, sprechen Sie uns gern auf weitere Lösungsmöglichkeiten an.

 

Julia Embacher
www.emibo.de

2016-11-15T23:03:50+00:00Von |

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