Schon vor Jahrhunderten entdeckten Pflanzenkundige (Mönche) die heilenden Eigenschaften der Zistrose. Cistus incanus, so der botanische Name, wurde damals schon von den Griechen erfolgreich  angewandt bei vielerlei Beschwerden des Alltags.
 

Heute kann man die virus-, bakterien- und pilztötenden Wirkstoffe wissenschaftlich nachweisen und somit die Wirkungen erklären. Die im Mittelmeerraum beheimatete Pflanze war leider durch einen Übersetzungsfehler eines Mönchs lange von der Bildfläche verschwunden und taucht nun unter großem Jubel aller Phythotherapeuten wieder auf. Durch die zellwandverstärkenden und damit das Immunsystem schützenden Eigenschaften ist eine Tasse Tee am Tag- gerade jetzt in der kommenden Herbstzeit- eine wunderbare und wohlschmeckende Hilfe beim Schutz vor Atemwegsinfekten u.Ä..
 

Außer dem in-Schach-halten der Erreger, hilft die Zistrose bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, beugt Herz-Kreislauferkrankungen vor, scheidet Schwermetalle aus, saniert Magen und Darm, heilt Haut und Schleimhaut und verhindert vorzeitige Hautalterung- alles Gründe, sie zur „Pflanze des Jahres 1999“ zu küren.
  

Dörte Schönfeld