Deutscher Lebensmittel-Allergietag – 21. Juni 2012

Eine Lebensmittel-Allergie ist eine Allergiekeine Unverträglichkeit

Symptome

Sie zeigt sich inform der „typisch“ allergischen Symptome, wie u.a. Schleimhautschwellungen, v.a. im Mund-Rachen-Raum, Anschwellen der Zunge, Juckreiz, Atemnot u.v.m.

Die Symptome variieren natürlich von Person zu Person, es kann durchaus auch zu Gelenkschmerzen, Durchfall, Erbrechen oder Ähnlichem kommen.

Grundsätzlich kann jedes Lebensmittel/ Inhaltsstoffe der Lebensmittel allergen wirken.

Die „Top 14“ der Lebensmittel, die am öftesten allergische Reaktionen hervorrufen können sind :

  1. Gluten (Weizenkleber)
  2. Krebstiere
  3. Mollusken (Weichtiere)
  4. Schwefeldioxid und Sulfit (ab 10mg/kg bzw. Liter)
  5. Senf
  6. Sesam
  7. Soja
  8. Milch (inklusive Laktose)
  9. Schalenfrüchte (Mandeln, Walnüsse, …)
  10. Erdnüsse
  11. Lupinien (inklusive Erdnüsse, sowie weiters Erbsen, Kichererbsen, …)
  12. Fisch
  13. Ei
  14. Sellerie

Diese Inhaltsstoffe müssen in der EU auf Verpackungen deutlich gekennzeichnet werden aufgrund ihrer möglich-allergenen Wirkung.

 

Ursache

Eine Allergie – egal in welcher Form – ist eine Art Überreaktion des Immunsystems.

Meist gehen Lebensmittel-Allergien andere Allergien wie v.a. der Heuschnupfen/ Pollenallergie voraus. So entstehen auch sehr häufig die sogenannten Kreuzallergien.

Die Grund-Ursache liegt demnach im Immunsystem, das sich nicht im Gleichgewicht befindet. Das Immunsystem wiederum sitzt zu 80 % in der Darm-Schleimhaut und wird ergänzt durch Strukturen wie der Milz, den Lymphknoten und Lymphbahnen, der Leber, sowie der Thymusdrüse.

Durch eine zu „durchlässige“ Darmschleimhaut gelangen Stoffe mit in das System, die dort im gesunden Zustand keinen Einlass finden. Diese Stoffe werden vom Immunsystem „angegriffen“ und versucht zu „beseitigen“, das Immunsystem arbeitet also auf Hochtouren. Es wird quasi „hypersensibel“ und reagiert somit auch schneller auf Stoffe, die eigentlich gar nicht „bedrohlich“ sind.

 

Therapie

Die Grundlage bildet die Stabilisation des Immunsystems und somit aus meiner Sicht gesprochen natürlich in erster Linie eine Therapie des Darmes. Während solch einer Therapie ist es in der Regel natürlich sinnvoll die Lebensmittel, die zu einer Allergie führen vorerst komplett aus der Ernährung heraus zu nehmen. Später kann dann versucht werden die Nahrungsmittel Stück für Stück in kleinen Mengen wieder zu sich zu nehmen.

Selbstredend wird in die Therapie die komplette Anamnese, der Mensch als Ganzes mit allem, was er so mit sich herumträgt an Symptomen und oder Erkrankungen bzw. Vorbelastungen, miteinbezogen.

Es gilt natürlich auch immer zu unterscheiden zwischen einer Unverträglichkeit und einer Allergie. Dazu lesen Sie später mehr in einem gesonderten Blog-Artikel.

Julia Embacher
www.emibo.de

2016-11-15T23:03:50+00:00 Von |

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