Das gesunde Vergessen

Vergessen

Was für den einen etwas vollkommen Normales ist, kann für den anderen bereits pathologisch geworden sein – das Vergessen.

Vergessen– etwas ganz Natürliches

Nun, das Vergessen ist ja zuerst einmal tatsächlich eine natürliche Angelegenheit. Die Natur hat es so angelegt, dass wir vergessen können, dürfen und sogar müssen.

Wer kennt das nicht, diese typischen Fragen, die wir uns tagtäglich stellen:

Wo hatte ich noch meinen Schlüssel hingelegt? Wie hieß noch der Kollege mit Nachnamen? Wie war noch die Telefonnummer von meiner Freundin aus Hamburg? Jetzt bin ich in der Küche, aber was wollte ich hier doch gleich?

Das Gehirn setzt Prioritäten. Wäre dies nicht so, würden wir wahnsinnig werden, weil uns in jedem Moment unseres Lebens alles bewusst wäre.
Das gehört demnach alles zum normalen, alltäglichen Vergessen, welches gesund ist – wenngleich so manches Mal etwas lästig.

Vergessen und die Hormone

Es gibt zum Teil in unserem Körper sogar Mechanismen, die das Vergessen regelrecht unterstützen: So vergisst eine Mutter die Schmerzen, die sie unter der Geburt hatte, sobald sie ihr Kind in Armen hält – u.a. Dank der Ausschüttung des Hormons Oxytocin.

Ein weiteres Beispiel sehen wir in der Liebe: wenn wir uns verlieben reagiert gefühlt jede Zelle unseres Körpers. Gefühle der Aufregung, die berühmten „Schmetterlinge im Bauch“, Freude, Hingabe, Geborgenheit, Sinneswahrnehmungen der Superlative und natürlich ,nicht zu vergessen, die Gefühle der körperlichen Begierde, des Verlangens, die in den meisten Fällen schlicht hormonell gesteuert sind.

Gibt es sodann eine Trennung, aus welchen (meist Vernunfts-)Gründen auch immer und lässt die Hormonausschüttung nach, dann vergisst manch einer recht bald, was mit diesem einen „geliebten“ Menschen gewesen ist.

So zeigt sich sehr schnell – ob es Liebe war, die nicht vergisst, oder doch nur die Hormone, die einem z.T. durch – in diesem Falle – Ihre Abwesendheit helfen schnell zu vergessen. Von der Natur freundlich gemeintes Vergessen, damit wir unseren Weg weitergehen können und die wahre Liebe in unser Leben treten kann.

Bewusstsein – Unterbewusstsein

So einige Erinnerungen gehen vom Bewusstsein ins Unterbewusstsein über.

Einerseits sind dies zum Beispiel schöne Erfahrungen, die wir in der Kindheit sammeln, wie z.B. das Erlernen des Gehens oder Radfahrens. Abläufe, die uns natürlich erhalten bleiben, über die wir aber nicht an jedem einzelnen Tag nachdenken, die uns eben nicht immerzu bewusst sind, sondern im Unterbewusstsein liegen und genutzt werden, Automatismen.

Andererseits sind dies aber auch schlimme oder traurige Erfahrungen, die uns sehr erschüttert haben, die wir schlicht nicht ertragen könnten, wären sie uns immer bewusst und könnten wir sie nicht „vergessen“. Denken wir nur an all die Menschen, die Kriege miterlebt haben. Die Erinnerungen gehen nicht verloren, aber Gott sei Dank, geraten sie mehr und mehr ins Unterbewußte – in vermeintliche Vergessenheit.

Diese Erfahrungen sind oft Thema in der Arbeit mit Traumata.

Alles, was ins Unterbewusstsein übergeht, geht tiefer, festigt sich gewissermaßen.

Warum/ wozu vergessen wir?

Warum wir also die Fähigkeit mitgeliefert bekommen haben zu vergessen erklärt sich aus Obigem:

  • Wir würden wahnsinnig werden vor permanent bewussten Erinnerungen an ALLES
  • Wir würden es z.T. nicht ertragen – was die eher schweren, tragischen, traurigen und traumatischen Erinnerungen betrifft
  • Wir würden nicht aus Erfahrungen lernen, wenn sie nicht ins Unterbewusstsein übergehen würden und uns stattdessen immerzu präsent wären, immer im Hier & Jetzt wären
  • Und Frauen würden maximal ein Kind in die Welt setzen

Das pathologische Vergessen

Es gibt allerdings auch das pathologische Vergessen, welches gipfeln kann in der Krankheit Morbus Alzheimer.

Hier überschreitet das Vergessen die Grenzen des „normalen“ oder „durchschnittlichen“ Vergessens. Es nimmt den Menschen, die es betrifft, oft sehr schnell die Lebensqualität. Für ihr Umfeld scheinen sie schon sehr bald nicht mehr „anwesend“ zu sein und sie genießen jeden kurzen Moment, in dem der „Erkrankte“ noch klar ist. Es ist erschreckend und beängstigend, sowohl für den Erkrankten selbst, als auch für die engsten Angehörigen. Hat die Krankheit erst einmal begonnen, nimmt sie ihren Lauf.

Ursachen

Ich möchte nun hier auf eine besondere Ursache aufmerksam machen, nämlich das Aluminium – und genau genommen auch andere Schwermetalle oder Giftstoffe, die im Körper Einlaß finden und Schaden anrichten können.

Es gibt inzwischen Studien darüber, wie stark sich v.a. Aluminiumbelastungen des Körpers auf Morbus Alzheimer auswirken. Mehr dazu können Sie u.a. auch hier lesen:  

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-alzheimer.html

Aluminium ist – und das wissen leider noch nicht alle – gerade in Deodorants vermehrt vorhanden. So kann es also über die Haut den Weg in den Körper finden und dort Auswirkungen haben, die immens sein können.

Also, ein paar kleine Tipps von mir an Sie :

  1. Achten Sie beim Kauf von Kosmetikartikeln auf deren Inhaltsstoffe – v.a. auf Aluminium.
  2. Machen Sie mindestens 1 mal im Jahr eine Entgiftungskur – und optimalerweise lassen Sie sich hierfür von einem Heilpraktiker beraten, damit nichts schiefgehen kann
  3. Achten Sie auf Ihre Ernährung (falls Sie hierbei Hilfe benötigen, empfehle ich Ihnen zum Beispiel die sehr individuell auf Sie zugeschnittenen Ernährungspläne von Health Watchers (www.healthwatchers.de)), die überragend sind
  4. Tun Sie etwas für Ihren Darm, besser gesagt für Ihre Darmschleimhaut (Darmsanierung)

Julia Embacher
www.emibo.de

 

2016-11-15T23:03:55+00:00Von |

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Darmsanierung
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