Arzneipflanze des Jahres 2014: Der Spitzwegerich (plantago lanceolata)

(plantago lanceolata)

Der Spitzwegerich ist zur Arzneipflanze des Jahres 2014 gekürt worden. Jede Pflanze – so auch der Spitzwegerich – hat sowohl auf der körperlichen, als auch auf der seelischen Ebene ihre Wirkung auf uns Menschen. Noch dazu hat der Name, den eine Pflanze trägt, auch immer so seine Bedeutung.

Also fangen wir doch einfach mit dem Namen an. Alle „Wegeriche“ haben grundsätzlich die Eigenschaft, uns auf unseren Wegen zu begleiten. Sie geben Unterstützung in schweren Zeiten, helfen einem bei Weggabelungen den „richtigen“ Weg einzuschlagen – und wenn es nicht der „richtige“ Weg gewesen sein sollte, dann helfen sie einem auch auf diesem Weg.

Wenn man also eine Art „schwere Phase“ oder einen vemeintlich „schwierigen Weg“ vor sich hat oder gerade begeht, dann kann der Spitzwegerich einem die Kraft, Stärke, den Mut und die Hoffnung geben, diesen Weg durchzustehen.

Darüber hinaus haben die Wegeriche eine enorme Kraft – sie gehören zu den kleinen, starken Pflänzchen, die sich immer wieder aufrichten, wenn man auf sie tritt. Dies kann man natürlich auch auf die seelische Wirkung beziehen. Wenn Sie also ein Mensch sind, auf dem oder auf dessen „Gefühlen“ andere Menschen gerne ´mal herumtreten, Sie immer wieder aufstehen und sich wieder gerade machen, dann ist der Spitzwegerich die geeignete Pflanze für Sie, um Ihnen noch mehr Kraft und vielleicht sogar – sofern es der richtige Zeitpunkt ist – etwas Kraft zum „Gegenangriff“ zu geben.

Der lateinische Name `plantago lanceolata` gibt in diesem Sinne die Gattung – Wegerich (plantago) – an und im Wörtchen ´lanceolata´ versteckt sich die Blattform, die nämlich lancettlich ist.

Nun zur Wirkung, die der Spitzwegerich auf den menschlichen Körper hat.

Der Spitzwegerich enthält sogenannte Iridoidglykoside, Saponine, Gerbstoffe und Schleimstoffe. Demnach hat er vielerlei Wirkungen – im Speziellen im Bereich der Atemwege.

Die Wirkungen des Spitzwegerichs:

  • Schleim wird verflüssigt und fließt besser ab
  • starke antibakterielle Wirkung – auch bei bakteriellen Superinfektionen, die sich auf virale Infektion on top entwickeln
  • antibakterielle Wirkung auch auf staphylococcus aureus
  • hustenlindernd – er fördert den Auswurf bei verschleimtem Husten und legt einen schützenden, gesunden Schleim über die Schleimhäute bei trockenem Husten
  • antientzündlich bei Atemwegserkrankungen

Der Spitzwegerich ist demnach angezeigt bei folgenden Erkrankungen/ Beschwerden:

  • Entzündungen oder Atemwege
  • Husten (v.a. mit gelb-grünem Auswurf)
  • Schnupfen (v.a. festsitzender)
  • begleitend bei Erkrankungen der Bronchien und Lunge
  • bei bakteriellen Erkrankungen (im ganzen Körper) 

Es gibt naturheilkundliche Präparate des Spitzwegerichs in Form von Preßsaft, Hustensaft, Bronchialbalsam, Tee oder auch homöopathischen Mitteln, die Sie einnehmen können. Der Spitzwegerich hat keinerlei Nebenwirkungen oder Kontraindikationen, er kann bereits Babys gegeben werden.

In diesem Sinne – auf dass uns alle der Spitzwegerich im Jahre 2014 auf unseren Wegen begleitet, uns viel Kraft und Mut schenkt und uns hilft nicht den Atem zu verlieren.

2014-01-10T12:52:04+00:00Von |

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